Der langjährigen Tradition dieses Blogs folgend, mich euch in Schlafanzug-ähnlicher Kleidung zu präsentieren, zeige ich euch jetzt den Bubu, den mir mein Bruder Sven aus Äquatorial Guinea mitgebracht hat:
Vorgezogener Meatwoch
Herr Meier feiert am ersten Mai seine erste Erster Mai Feier.
Damit ist Herr Meier der erste Erster Mai Feier Meier.
– Loriot
In weiten Teilen des Landes wurde der gestrige Tag gefeiert. So auch bei uns. Aber unser Anlass war mein Bruder und seine Freundin, die aus Äquatorial Guinea zurück sind, um hier Urlaub zu machen. Nach viel umarmen, erzählen und Geschenke verteilen (dazu später mehr) ging es auf Schwiegerpapas Rechnung ins Bürgerhaus Allner.
Es fing alles schön gemächlich an. Wir setzten uns an den draußen für uns reservierten Tisch und gaben unsere Getränkebestellungen auf. Entgegen dem Trend meiner (Fast)Familienmitglieder bestellte ich eine Cola mit echtem Zucker. Ich musste wach werden.
Daraufhin begannen wir mit der Evaluierung der Speisekarten. Außer meinem Vater nahmen alle ein Steak. Schwiegermama entschied sich für eines in kleiner Ausführung. Aus Rücksicht für die Afrikaner haben wir uns, von dem milden Wetter getrieben, ins Warme gerettet. Kurz darauf wurde dann auch serviert.
Ein Blick auf Schwiegermamas kleines Steak machte uns klar, dass der Koch die Bedeutung des Wortes „klein“ gar nicht kennt.
Meine Fresse waren das riesige Steaks! Kaum zu glauben, dass es überhaupt so viel Kuh auf der Welt gibt, um so etwas hervor zu bringen. Auf meine Frage hin, wie viel das nun genau sei, verwies die Kellnerin auf den Chef, der angegeben hätte, dass ein Stück Fleisch 120 Gramm auf die Waage bringt. Ich glaube, das entsprach nicht ganz der Wahrheit.
Und lecker waren die Dinger! Zart und saftig mit „einem leichten Buttergeschmack“™. Dazu gab es (zumindest für meinen Bruder und mich) Freiheits Fritten die ich in noch keinem Restaurant in so perfekter Vollendung bekommen habe. Den Salat hatte ich aus persönlicher Voreingenommenheit gegenüber gesunder Nahrung nicht probiert, was mir in Anbetracht der Kuh, die dann auf meinem Teller lag, wie eine weise Vorahnung erschien.
Ich konnte, brav wie ich bin, meinen Teller ganz leer essen. Ich hatte danach zwar leicht Bauchschmerzen, aber das war nichts, was der hervorragende Schnaps nicht kurieren konnte.
Wenn ihr also in der Nähe von Hennef seid und Lust auf ein leckeres großes Steak habt, sucht das Bürgerhaus Allner auf!
Langsam werden HD-DVDs interessanter…
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Stock auf Stock
Sieht so der Bloggeralltag aus? Auf einmal hagelt es Stöckchen en masse.
Leider muss ich auf das Stöckchen von conhead sagen, dass ich überhaupt keinen Kaffee trinke. Scheint also, als würde es bei mir wirklich komplett am Baum zersplittern.
Um diesen Artikel nicht vollkommen nutzlos zu lassen präsentiere ich euch einen Igel, der ein Hosenbein hochkrabbeln will:
Ich bin drin!
Das war ja einfach!
Nicht zuletzt dank Frau Pias Unterstützung bin ich zum Recall von Patsy Jones Super-Poser-Aktion eingeladen worden. Und dafür musste ich nur in peinlichem Outfit zum Fotoshooting nach Köln reisen.
Also voted, was das Zeug hält!
Hier findet ihr alle Kandidaten, die dieses Jahr angetreten sind.
Ich bin Fix und Foxi!
Gestern durfte ich auf Frau Pias geheiß sie und Herr H. beim Lokalitätenwechsel unterstützen.
Mit von der Partie waren Christian, der mich in einem Moment der Schwäche erwischt hatte, Frau Serotonic, die mir klar gemacht hat, dass man Sportlern lieber serotonische Getränke zum Energietanken geben sollte und der Poschist, der sich trotz Krankheit nicht davon abbringen ließ mit anzupacken.
Mehr als 12 Stunden haben wir damit verbracht die schwersten Sachen von Punkt A nach Punkt B zu bringen. Wobei ich voller Neid sagen muss, dass Punkt B wirklich schön ist. Insofern hat es sich gelohnt. Aber es war eine Heidenarbeit, die auch ihre Opfer forderte:
Zum Kaiser zitiert
Wenn ich so sehelese, wie der der Kaiser herrschaftlich mit dem Stock in der Hand vor mir steht und mich nach meiner weiblichen Seite befragt, denke ich, ich sollte vielleicht doch mal das Rosa aus dem Theme verschwinden lassen.
Aber der Stock entpuppte sich als ein einfaches Stöckchen, das ich gerne aufhebe. Bin ja ein Mann und drücke mich nicht vor der Herausforderung. Dann offenbare ich euch mal meine Gene:
Das X-Chromosom in mir:
- Ich habe keinen Plan von Autos. Für mich ist das nur ein Gerät, um von A nach B zu kommen.
- Ich kann mir romantische Filme ohne Brechreiz ansehen.
- Ich koche gerne.
- Wer in meinem Zimmer furzt, fliegt raus.
- Ich lese Megatokyo nicht nur wegen der Largo-Plots.
Das Y-Chromosom in mir:
- Ich kenne meinen Computer in und auswendig und benutze Gentoo-Linux. Ich bin also ein typischer Nerd.
- Ich kann mir auch Filme ansehen, die nur aus sinnloser Action bestehen.
- Hausarbeit ist mir fremd.
- Wenn in meinem Zimmer eine Spinne ist, fliegt die nicht raus.
- Ich finde Nichtlustig lustig.
Auf das des Kaisers Befehle weitergetragen werden, werfe ich das Stöckchen nun Pia, Anka und Irmgard zu.
Tag 2
Heute durfte ich eine interessante Beobachtung tätigen, die menschliche Psyche betreffend.
Kollege Os Outlook Express hat sich spontan dazu entschlossen die Arbeit zu verweigern.
Nun, spontan ist nicht ganz richtig, vor ein paar Tagen hat uns eine mysteriöse Fehlernummer nach einiger google-Arbeit eröffnet, dass OE nicht mit über 2GB großen Mailordnern zurecht kommt. Nachdem der Kollege den Hinweis auf überlegene Alternativen, wie Mozilla Thunderbird oder auch Microsoft Outlook mit dem Verweis auf frühere schlechte Erfahrungen abgetan hatte, lösten schoben wir das Problem durch das Löschen einiger alter E-Mails auf, was auch sonst wohl immer geholfen hatte.
Bis, wie gesagt, OE den Dienst und damit den Zugriff auf die E-Mails komplett verwehrte. Nach einer kurzen Beratung zusammen mit Kollege O² wurde beschlossen es doch mit Thunderbird zu versuchen, zumal das Programm eine exzellente Import-Funktion zum Wiederbeschaffen alter OE Daten, inklusive Einstellungen, Adressbuch und E-Mails verfügt.
Gesagt, getan. Ich installiere Thunderbird und das Programm fragt wie erwartet direkt nach dem Start, ob es die alten OE Bestände importieren soll. Da, wie schon erwähnt, die Mailordner inzwischen etwas größer waren, dauerte das seine Zeit, aber bald schon war das Programm fertig. Alles war wieder da. Bis auf die E-Mails im Posteingang. 😡
Es sah so aus, als ob wir 2GB unbrauchbaren Datenmüll auf der Platte hätten. Zum Glück ist OE schlau genug regelmäßige Backups anzulegen. Nachdem dieses importiert war mussten wir leider feststellen, dass dieses Backup zuletzt am 13. April erfolgt ist. Aber so etwas kann Kollege O nicht erschüttern. Es wurden einfach die Leute, von denen die wichtigsten Mails der letzten Tage kamen, darum gebeten diese noch einmal zu schicken.
Mit Freude stürzte O sich sogleich auf das neue Programm, um das Interface zu erlernen. Leider wurde seine Freude sogleich wieder gebremst. Auf einmal waren da so komische Ordner, in denen die importierten Nachrichten waren. Und überhaupt hießen viele Dinge anders. Und die Signatur wurde auch nicht importiert und es wurde ein Feld in der E-Mail Auflistung nicht angezeigt. Zudem landeten gesendete Nachrichten nicht im „Gesendete Nachrichten“ Ordner aus dem OE-Import, sondern im Sent-Ordner, der dann auch noch die Frechheit besaß sich nach einem Neustart in Gesendet umzubenennen!
Was das Fass zum Überlaufen brachte war dann, als das Programm ihn zum Versenden nach einem Passwort fragte. „Ja, genau die gleiche Scheiße, wie beim letzten mal“, seufzte Kollege O resignierend.
Schon interessant zu beobachten, wie das Neue, Unbekannte beim geringsten Anlass verschmäht wird, wo doch das alte Programm den Supergau hervor brachte. Und auch schon in der Vergangenheit durch einen schweren bekannten Fehler aufgefallen ist.
Aber ich übertreibe. Die kleinen Stolpersteine sind inzwischen beseitigt und Kollege O ist trotz allem immer noch gewillt mit dem kleinen Vogel Freundschaft zu schließen. Mal sehen, wie die Zusammenarbeit zwischen den beiden weiter verläft.
Morgen werde ich dann nochmals versuchen die restlichen E-Mails wiederherzustellen und eine bessere Backup-Policy durchzudrücken.
Tag 1
Liebes Tagebuch!
Heute hatte ich meinen ersten Tag ohne die Pia. Es war ein schöner Tag, da ich viel zu tun hatte und mir so nicht langweilig wurde.
Ich musste zum Beispiel für meinen Lieblingskunden, den ich sogar duzen darf (weil er es komisch findet mich mit Herr Tantau anzusprechen, während er meinen Vater duzt), einen Entwurf für ein neues Layout erstellen. Da ja die Pia nicht mehr da ist, musste der Kollege O² als Ersatz-Pia fungieren und mir dabei helfen das Layout zu perfektionieren. Dabei haben wir abwechselnd gearbeitet und immer hatte der eine beim anderen etwas auszusetzen. Deshalb sind wir heute auch noch nicht fertig geworden, aber morgen wird das dann das besteste Layout aller Zeiten sein.
Dann hatten wir heute auch einen Mettigel Kandidaten zu Besuch. Aber sie gefiel mir nicht, weil sie den Aufzug benutzt hat, um in den ersten Stock zu gelangen. Aber O und O² haben mir gesagt, dass sie sich schon für einen Mettigel entschieden haben. Ich werde sie also bald kennen lernen. Darauf freue ich mich sehr, auch wenn sie nicht mein Typ sein soll.
Wenn ich mal kurz nichts zu tun hatte, konnte ich mit der Pia chatten oder an meinem Server rumspielen. Das war schön.
Ich hoffe morgen wird wieder so ein schöner Tag, auch wenn Pia nicht da ist.
Jetzt muss ich leider Schluss machen, liebes Tagebuch, weil ich in The Godfather BHE, das heute schon angekommen ist, obwohl CD WOW! mir gesagt hat, dass es erst in fünf Tagen ankommen wird, ein paar Leute verprügeln und ermorden muss. :grins:🙁
